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Freiberufler eröffnen Open Air-Büro

Die Regensburger Coworking-Gruppe geht in die Offensive: Auf dem Weg zum geplanten eigenen Coworking-Space werden noch Mitstreiter gesucht.

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Die Regensburger Coworking-Initiative sucht noch Mitstreiter. Foto: privat

Regensburg . Seit gut zehn Monaten kommt die Regensburger Coworking-Initiative zu regelmäßigen Treffen zusammen. Rund 15 Freiberufler und Selbstständige unterschiedlicher Berufe besichtigen unter anderem gemeinsam infrage kommende Immobilien und diskutieren deren Vor- und Nachteile. Außerdem findet seit Juni an einem Tag im Monat ein sogenanntes Probe-Coworking im IT-Speicher mit anschließendem Workshop zu der Arbeitsform statt. Diese Möglichkeit verdanken die Coworker dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Regensburg, das das Konzept unterstützt.

An der Spitze von „Coworking Regensburg“ stehen Daniel Schellhorn, Inhaber der Firma media21, die Unternehmens- und Persönlichkeitsberaterin Ruth Mößmer und der selbstständige Ingenieur Hans Reiner. Coworking bedeutet für sie eine Plattform der Zusammenarbeit mit Niveau und Businesscharakter. Das Trio will nicht nur die kreative Szene ansprechen, sondern Einzel- und Kleinunternehmen aller Branchen.

Ihren Coworking-Space möchten sie auch für Kunden und Geschäftspartner öffnen, indem sie Besprechungsräume einrichten und ein Ambiente pflegen, das der Wirtschaft ähnelt. Die passende Immobilie hat „Coworking Regensburg“ noch nicht gefunden. Auch wünscht man sich weitere Interessenten.

Für die Realisierung des Projektes ist die Gründung einer Genossenschaft geplant, wofür noch Mitstreiter nötig sind. Freiluft-Coworking in der Altstadt. Deshalb schlägt die Coworking-Initiative am Freitag von 10 bis 18 Uhr ein Open-Air-Büro mit sechs Schreibtischen auf dem Neupfarrplatz auf. „Wir wollen zeigen, wer wir sind und erklären, wie wir uns Coworking in Regensburg vorstellen“, sagt Initiator Daniel Schellhorn.


 

Artikel aus der Mittelbayerischen vom 13.08.2013, Originalartikel