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Die komplette weihnachtliche Fortsetzungsstory hier bei uns im Blog

Fotolia 17079836 XS-229x291Wir freuen uns wirklich sehr, dass so viele Leute bei unserer illustren weihnachtlichen Fortsetzungsstory “Bingo, Christkind!” auf Facebook teilgenommen haben. Die Story wurde heute zu Ende geschrieben und der Gewinner des Business Punk Jahresabos wurde gekürt. Auf unserer Facebook-Seite findet ihr alle Infos dazu.

Als krönenden Abschluss wollen wir euch heute die komplette Story präsentieren. Teil 1 bis 17 hatten wir neulich ja schon hier im Blog gepostet, jetzt also Teil 1 bis 27 an einem Stück. Wir wünschen euch viel Vergnügen beim Lesen und wünschen allen Lesern, ganz besonders aber allen Coautoren, die diese Story möglich gemacht haben, ein frohes Weihnachtsfest!

Bingo, Christkind!

(01) Bingo, Christkind! Endlich hatte es DIE Idee. Dem Christkind wurde plötzlich klar, dass Coworking die Lösung war. Denn

(02) die vielen hunderttausend kleinen und großen Geschenke lassen sich alleine echt nur sauschwer verladen. Also dachte sich das Christkind:

(03) ”Ich brauch mehr Manpower. Ich funk mal meine Freunde an.” Aber dann

(04) wusste das Christkind nicht, was der beste Channel war. Brief, Mail, Telefon, SMS oder ein Tweet? Da

(05) die vielen verschiedenen Kommunikationskanäle für das Christkind zu komplex waren, fragte es direkt in der Coworking Community um Hilfe an. Diese

(06) war jedoch grad vollständig am Christkindlmarkt zum Glühweintrinken. Und da kommen einen ja bekanntermaßen die schrägsten Ideen. Also was soll ich sagen, auf jeden Fall

(07) hatte schon die Coworking Community, reichlich bedüdelt von massig Glühwein mit Schuss, eine wirklich fabelhafte Idee, wie sie dem Christkind dieses Jahr helfen konnte. Die Idee lautete:

(08) Man müßte Piloten mit ins Boot holen, die dann bei ihren vielen Flügen einfach sekündlich Geschenke aus dem Fenster werfen würden, immer wenn sie über bewohnte Gebiete fliegen würden. Die Idee hatte allerdings einen Haken, denn

(09) die Geschenke wurden von kleinen Grünen Männchen abgefangen, die in ihren Untertassen, die zu diesem Zwecke einen Spezialkescher am Heck montiert hatten, zwischen Flugzeugen und weihnachtlicher Erde hin und her flitzten. Was von der Erde aus aussah wie

(10) ein dünn gespanntes Netz aus rötlichem Licht, da sie nämlich am Boden der Untertassen rote Lichter installiert haben. Die Grünen Männchen mussten allerdings aufpassen,

(11) dass sie in dem großen Unwetter, welches urplötzlich heraufgezogen war, nicht die Orientierung verlierten. Für unsere Piloten war dies kein Problem, weil sie von der Regierung mit super-mega-tollen-Hypertechnik ausgestattet worden sind. Doch ihre Mission wurde durch die unkontrolliert in alle Richtung umherschwirrenden Untertassen erschwert und führte dazu 

(12) das es schon vorzeitig Kaffe und Kuchen gab, wer hätte das gedacht, die Auserirdischen waren hervorragenden Bäcker. Nachdem unsere Piloten glücklich und mit vollem Bauch ihren weg fortsetzten

(13) fiel ihnen auf, dass durch das ganze rummanövireren fast der gesamte sprit vorrat aufgebraucht war und sie bisher lediglich den luftraum über luxenburg beflogen hatten. “Oh nein”, dachten sich sie vollgefressenen Piloten und

(14) kehrten um zu ihrer Ausgangsbasis. Alle Geschenke schon ausgeladen, alle von den Grünen Männchen eingesackt – was sollten sie also noch tun? Kaum waren sie an ihrer Basisstation gelandet und aus ihren Maschinen geklettert, mussten sie feststellen, dass die Grünen Männchen sich mittlerweile auch auf der Erde aller wichtigen Posten bemächtigt hatten. Im Tower wimmelte es von ihnen, in der Gepäckabfertigung war alles grün, überhaupt merkten sie erst jetzt, dass kein einziger ihrer Arbeitskollegen an seinem gewohnten Platz war; vielmehr waren diese Plätze alle durch kleine, grüne Wesen besetzt, die eifrig ihre Arbeit verrichteten und in einer ungewöhnlichen Sprache hektisch, aber gut gelaunt, miteinander kommunizierten. Die Piloten standen mitten in diesem Gewusel, kratzten sich am Kopf, bis ihrem Anführer einfiel, dass sie

(15) eigentlich ganz vergessen hatten sich vorzustellen. Die kleinen grünen Männchen eilten zu den mit Plätzchen vollgestopften Piloten um ihnen zu erklären, wer sie sind warum sie die Geschenke abgefangen hatten. Aus der Nähe betrachtet waren die grünen Männchen nur grün gekleidete Elfen vom Nordpol, die die Geschenke abfangen wollten, weil die Wunschlisten-App des Weihnachtsmannes einen kleinen Fehler hatte

(16) der dazu geführt hatte, dass alle Geschenke falsch verpackt und beschriftet worden waren. Den Elfen blieb also nichts anderes übrig alle Geschenke im Flug wieder einzufangen. Die Wunschlisten-App des Weihnachtsmanns, der mit dem Christkind zusammenarbeitet, war aber immer noch fehlerhaft und um alle handschriftlichen Wunschlist-Notizen des Weihnachtsmanns und des Christkinds durchzulesen blieb keine Zeit mehr. Was nun? Die Geschenke mussten ja wieder richtig beschriftet und verpackt werden. Die Piloten hatten eine Idee. Sie waren von der Coworking Community angeheuert worden, also

(17) kindl-Glühwein sein Smartphone getränkt hatte, hat damit nämlich auch die App alkoholisiert. Und diese hatte daraufhin munter alle Wünsche neu kombiniert. Sollten doch die Coworking Kollegen zusehen, wie sie das wieder auseinander klamüsern – “Ich sach nur Team Sprit-äh-Spirit”, sagte die App beseelt und

(18) fliegt davon. In Wellenlinien versucht es dem Christkind interherzukommen, skypet aber eigentlich völlig orientierungslos durch die verschneite Winterlandschaft, um sich dann an einer hohen Tanne zu verheddern. Die etwas verzerrten Hilferufe….

(19) verhallten keineswegs ungehört in der tief verschneiten Winterlandschaft, denn zugegebenermaßen etwas planlos irrten drei merkwürdig aussehende Herrschaften aus dem Morgenland, ihrerseits mit Geschenken beladen, durch den Wald. Sie schienen irgendwie vom Wege abgekommen zu sein und lauschten intensiv dem brabbelnden App aus der Tanne zu. Plötzlich

(20) mußte Melchior laut pupsen, woraufhin die App so lachen mußte, daß sie sich aus der Tanne löste und nach unten direkt in Baltasars Arme flog. Der sah sie strahlend an und

(21) sagte mit einem tiefbayrischen Akzent: “Du riechst aber nicht nach Weihrauch und Myrrhe, sondern stinkst nach Glühwein! Jo, ist denn scho´ Weinachten?” Caspar und Melchior sahen sie zum wiederholten Mal vielsagend an, und als Caspar mit einer kurzen Kopfbewegung die Richtung vorgab, srinteten die beiden blitzschnell von dannen und ließen Baltasar und die immer noch fröhlich vor sich säuselnde Wunschlisten-App zurück. Sie rannten und rannten und rannten, bis sie

(22) an einen Stall kamen, in dem ein schwaches Licht brannte. Völlig außer Atem blieben sie stehen und nach einem kurzen Zögern ging Caspar zur Tür, klopfte leise an und öffnete, als kein Signal von innen ertönte, zaghaft die Tür und trat ein, dicht gefolgt von Melchior, der wie immer etwas ängstlich war.

(23) Im Stall fand sich eine holde, glückliche Familie, umringt von Esel, Ochse und 12 kleinen Kinderlein, die wild über die Geschenke der beiden herfallen wollten. Ein kleiner vorlauter Bub fragte: Hey, warum seid Ihr eigentlich nur zwei?

(24) ”Wir sind nur zwei, weil wir den dritten verloren haben”, antwortete Caspar. “Da hinten im Wald. Der hat sich festgequatscht mit einem frei herum fliegenden App des Weihnachtsmanns. Aber sag mal, mein Junge – sollte nicht hier nur ein kleines Kind sein? Wieso seit ihr denn zu zwöft?”

(25) …zwölft?”

(26) Der kleine Junge sagte: “Hey, ist doch ganz klar, wir sind ‘ne Boygroup, du darfst uns auch das ‘dreckige Dutzend’ nennen – ne, im Ernst, wir sind die Bethlehem-Family, gecastet in utero. Und der Schöne da ist unser Leadsänger “Little Jesus”.

(27) Und später wird unsere Band “Die 12 Apostel” heißen und wir hoffen, daß die Geschichte so ein gutes Ende nimmt ;-)

FROHE WEIHNACHTEN!

Bild: Artikelbild © S.K. – Fotolia.com